“Meditation ist die Bereitschaft, den Willen still werden zu lassen und das Licht zu sehen, das sich erst bei still gewordenem Willen zeigt. Sie ist eine Schule der Wahrnehmung, des Kommenlassens der Wirklichkeit.”
(Carl Friedrich von Weizsäcker)

Meditation kommt aus dem lateinischen “medias” (Mitte) oder/und “meditatio” (Nachsinnen, in Gedanken vertieft sein). Unter Meditation werden im Allgemeinen Techniken verstanden, die geeignet sind, einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der in entscheidenden Punkten vom normalen Tagesbewußtsein abweicht. Entscheidend für eine Meditation ist die Konzentration auf einen einzigen Gegenstand der Betrachtung. Dieser erfüllt unser gesamtes Bewusstsein.

Was bewirkt die Meditation? Meditation darf nicht mit Entspannungstechniken wie “Autogenes Training” (AT) verwechselt werden. Weder von der Wirkung, noch von dem Einfluss auf die Gehirnstromaktivität besteht hier eine große Gemeinsamkeit. AT als Selbstkonditionierungsmaßnahme wirkt eher symptomatisch, also den Geist beruhigend und lässt innere Spannungen einfach vergessen. Meditation hingegen erhöht die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsfähigkeit, und die Ausgeglichenheit des Bewusstseins. Meditation ist somit das “Mittel” um vorhandenen Stress abzubauen und dient ausgezeichnet zur Stressreduktion.